Schlagwort-Archive: poesie

live und vorbei. 23

meine welt
wird schon
enger
sie bewegt
sich immer
weniger
die grenzen
sind dicht
wen vergessen
wir
hinter mauern

wer vergißt uns
he du welt
hörst du
mich noch
und es schreit
in mir
die stille
vergessene
welt

STEIN UM STEIN


live und vorbei. 21

jeder ton
ein herantasten
annähern und fernbleiben
ein tanz
echt nur
geträumt

UND WENN SIE SINGT


live und vorbei. 19

buchstabiere hoffnung
und „hekopfhoch“
und freisein
und wortlos

und wenn das nicht gelingt
dann erfind doch
einfach neue
aus tönen
und der luft

und deinem atem
kurz bevor du singst

NUR EIN WORT


live und vorbei. 17

wieder in
zeitschubladen gesessen
das eine oder das andere
blieb
das eine – LEG DIE GITARRE AUS DER HAND
für heute herausgenommen
wie nah ist fern

nur
in diesem moment

LEG DIE GITARRE AUS DER HAND


live und vorbei. sechzehn

zwischen den zeilen
lieder voller
widersprüche
vom hoffen und aufhören
vom lieben und verblassen
vom halten und lassen
von hin und
ZURÜCK


live und vorbei. 15

nur ganz kurz, nur einen moment, nur ein langen atemzug,
nur die gitarre, nur ein blick aus dem fenster,
nur vier kurze strophen, nur wenige akkorde, nur ein lied,
nur allein, nur wie noch nie, nur so wie immer,
nur so

NICHTS ANDERES


live und vorbei. 13

und die alten lieder
halten aus
diese zeit
halten aus
im jetzt zu klingen
für dich

UND MIT DER ZEIT

 

zur Erinnerung: in diesen Zeiten jeden Tag ein quasi noch live klingendes Lied, da eben erst eingesungen. Als MINI-Lied-KONZERT. Um das Auf-Abstand-Gehen-Müssen so zu durchbrechen. Warum jedes Lied jeden Tag neu und live eingespielt? Weil es sich so unmittelbar zeigt und besteht; wie live und direkt und im Konzert. Live und vorbei.