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nicht das paradies

zugvogel-
worte
weit über
das meer
eingetroffen

weiter
geflogen
gesungen

Zugvogel (2016 demo)


p.s. dem, dem diese worte
sind, gewidmet. v.


gar nichts von dem

ein lied,
von deiner widersprüchlichkeit,
von dem
dich nicht gänzlich verstehen, von dem
„du gehörst niemandem außer dir“,
von der freiheit, nun mal
ganz schön und einfach selbstverständlich,
von dem
gar nichts von dem, was die anderen immer …
ein lied
für dich
und dich …
… und das verrate ich nich’

FRAU JANA (demo!!)


sonnenzeit

alles abwerfen
überrascht
über die Leichtigkeit
aus der Übung
nichts zu tun
die Zeit verstreichen lassen
im Schatten
sitzen und den
Vögeln im Garten zu sehen
Blumen
wie sie
wachsen
und dem Gras

Und mit der Zeit Sommer2015

 

 


purer Übermut

 

Wechselausstellung vom zweiundzwanzigsten april 15.

Wechselndes. Entwürfe und Versuche. Gedanken zu Neuem. Liedtexte. Das Allerletzte und das Letzteneue. Druckfrisch. Eine Mischung aus Tagebuch und Weblog. Wie grün sind die Lieder, die in der Luft hängen bleiben?



In jedem Frühjahr die grün angemalte, kleine Welt. Mit
bunten Tupfern, begleitet von Flötentönen.
In jedem Frühjahr der pure Übermut,
als würde ich es zum ersten Mal erleben.
Aus mir sprudeln Töne. Gleiten über Tasten durch die Finger. In die Luft.
Wem gehört das Lied?
Der es singt, der es hört?
Dem es nicht aus dem Ohr geht? Der mit einstimmt?
Wer erinnert sich, wenn es dunkel und kalt wird am Abend? Wer stimmt
an, wenn es grün wird in meiner Welt?
Und dann, wem gehört der Frühling?
Wem gehört die Welt?

valse pour les oiseaux

 


wenn die Lichter …

… nach dem wunderbar einmaligen Konzertabend
verglimmen – was klingt in dir,
was klingt in mir?

Zwei Musikstücke aus dem Konzert
ein Instrumental (von Stefan)

das hoffnungsreiche WENN (Version 2015)

mit Stefan, Felix, Birgit, Sophie (als Gast, Vocals auf „Wenn“)

p.s. Mit einem einfachen Mikro mitgeschnitten,
mit allen Konzertgeräuschen, damit es lange gut nachklingt.

Anklicken der Fotos öffnet die Galerie

die Fotos von MvC


gestern

nur ein foto von gestern
nur ein klang im ohr
nur eine erinnerung an dich

erstmal nur

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auftrittstermine III/3

wir proben und proben
eine lange reise durch die nacht / ja, es lässt sich hören / wenn ich nun einen WUNSCH FREI hätte / wünschte ich mir / dich herbei //

am
21. September, 17 Uhr, CAFE OJE, Felbelstraße 23, ein ganzes KoNzErt –  „JETZT

08. November, 18 Uhr, KLANGVOLLER GOTTESDIENST in der Lukaskirche, Gartenstadt

 


auftrittstermine

 

 

wenn du
versuchst
wieder loszufliegen
mit deinen liedern
und melodien

wenn die alten freunde
wieder die koffer öffnen
ihre instrumente in die hand
nehmen
wie freu ich mich darauf

wenn wir die lieder
spielend ausprobieren
wie sie nun klingen
die alten, fremden
die unbekannten, vertrauten

die tage zählend
bis wir sie spielen und singen
vor euch
für dich, für mich
für uns

p.s. wenn du willst
nenn die lieder, die du
auf jeden fall von uns
hören möchtest
am 21.09.


auf und davon

Wechselausstellung vom zwanzigsten 06.14

Wechselndes. Entwürfe und Versuche. Gedanken zu Neuem. Liedtexte. Das Allerletzte und das Letzteneue. Druckfrisch. Eine Mischung aus Tagebuch und Weblog. Die Lebensaufbrüche. Mitgehend. Bleibend. Hinterherschauend.

 

jedes frühjahr
die aufbrüche
das leben ist deins und meins und
unseres
die schule ist vorbei
die welt wartet
(jaja, ichweißnichterstdann
undichwerdenichtmüdeeszusingen)

es ist alles darin.
ans herz. gewachsen. schwer. und leicht. los.
mit weiten armen. in den wind.

 

WAS MACHST DU NOCH HIER? (Demo am Pier)

 

 


von jetzt an bis vor 25 jahren

 

Ich hatte mir eine Geschichte versprochen. Denn vor 25 Jahren habe ich mein erstes Konzert gegeben, in Bonn, noch Student. Mit grausiger Technik, weil ein dauerhaftes Brummrauschen den Auftritt begleitete. Das war am 27. April 1989. Im Stöbern der Zeit einen alten Text, Januar 89, gefunden. Daneben Noten. Aus dem Mai 89. Und vergilbte Bilder um die Frage, wie ging das Lied noch mal? Anspielen, und damit entsteht das Lied wieder. Außerhalb seiner Entstehungszeit. Ohne Erinnerung daran. Und da der Text schön ist, befasse ich mich intensiv mit der Melodie. Und probiere und spiele, um das Lied jetzt auszudrücken. Weiß nicht, ob ich das Lied je in irgendeinem Konzert gespielt habe. Nun unterm Dach, am Klavier. Meine Bemühungen, es am Klavier aufzunehmen, klingen nach allen technischen Bearbeitungen, als hätte ich gerade das Tonband erfunden; ungewollt habe ich das Lied historisiert. Wahrscheinlich ist das nach den Jahren der einzige Bezug zu diesem ersten Auftritt. Was ist das Ende vom Lied? Gitarre, Gesang, akustisch, einfach. Im Wind. Bin völlig hinter und in dem Lied verschwunden. Im Singen. Zeitreise-Selfie. Und mit den nächsten Auftritten und Jahren kommen Tobias und Stefan hinzu. Tobias, der von Anfang an nicht nur Schlagzeug spielt, sondern für den Ton sorgt. Das ist enorm wichtig, weil für mich dadurch alle Soundmöglichkeiten möglich und wahr wurden, um meinen Stil zu finden und gute Musik zu machen. Und dann wurde ich Stefans Sänger und er mein Gitarrist. So mache ich nicht allein Klaviermusik, sondern auch Gitarrenchansons. Mit der zweiten CD-Aufnahme bildet sich die heute noch spielende Band, neben Tobias und Stefan mit Birgit und Michael und Felix. Chansonrock. Das oben erwähnte, sich mir zugespielte Lied ist mein Jubiläumsbeitrag. „Heimkehr14“.

HEIMKEHR14 (in die Zeit geholt)


Heimkehr14