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gar nichts von dem

ein lied,
von deiner widersprüchlichkeit,
von dem
dich nicht gänzlich verstehen, von dem
„du gehörst niemandem außer dir“,
von der freiheit, nun mal
ganz schön und einfach selbstverständlich,
von dem
gar nichts von dem, was die anderen immer …
ein lied
für dich
und dich …
… und das verrate ich nich’

FRAU JANA (demo!!)


ganz nah dran

in den erinnerungen
von bildern und klängen
wo soll ich anfangen?
so viel klingt gleichzeitig
na, dann ganz vorne
mit

NIE GANZ


die fotos von jc und mvc


auftrittstermine

 

 

wenn du
versuchst
wieder loszufliegen
mit deinen liedern
und melodien

wenn die alten freunde
wieder die koffer öffnen
ihre instrumente in die hand
nehmen
wie freu ich mich darauf

wenn wir die lieder
spielend ausprobieren
wie sie nun klingen
die alten, fremden
die unbekannten, vertrauten

die tage zählend
bis wir sie spielen und singen
vor euch
für dich, für mich
für uns

p.s. wenn du willst
nenn die lieder, die du
auf jeden fall von uns
hören möchtest
am 21.09.


auf und davon

Wechselausstellung vom zwanzigsten 06.14

Wechselndes. Entwürfe und Versuche. Gedanken zu Neuem. Liedtexte. Das Allerletzte und das Letzteneue. Druckfrisch. Eine Mischung aus Tagebuch und Weblog. Die Lebensaufbrüche. Mitgehend. Bleibend. Hinterherschauend.

 

jedes frühjahr
die aufbrüche
das leben ist deins und meins und
unseres
die schule ist vorbei
die welt wartet
(jaja, ichweißnichterstdann
undichwerdenichtmüdeeszusingen)

es ist alles darin.
ans herz. gewachsen. schwer. und leicht. los.
mit weiten armen. in den wind.

 

WAS MACHST DU NOCH HIER? (Demo am Pier)

 

 


von jetzt an bis vor 25 jahren

 

Ich hatte mir eine Geschichte versprochen. Denn vor 25 Jahren habe ich mein erstes Konzert gegeben, in Bonn, noch Student. Mit grausiger Technik, weil ein dauerhaftes Brummrauschen den Auftritt begleitete. Das war am 27. April 1989. Im Stöbern der Zeit einen alten Text, Januar 89, gefunden. Daneben Noten. Aus dem Mai 89. Und vergilbte Bilder um die Frage, wie ging das Lied noch mal? Anspielen, und damit entsteht das Lied wieder. Außerhalb seiner Entstehungszeit. Ohne Erinnerung daran. Und da der Text schön ist, befasse ich mich intensiv mit der Melodie. Und probiere und spiele, um das Lied jetzt auszudrücken. Weiß nicht, ob ich das Lied je in irgendeinem Konzert gespielt habe. Nun unterm Dach, am Klavier. Meine Bemühungen, es am Klavier aufzunehmen, klingen nach allen technischen Bearbeitungen, als hätte ich gerade das Tonband erfunden; ungewollt habe ich das Lied historisiert. Wahrscheinlich ist das nach den Jahren der einzige Bezug zu diesem ersten Auftritt. Was ist das Ende vom Lied? Gitarre, Gesang, akustisch, einfach. Im Wind. Bin völlig hinter und in dem Lied verschwunden. Im Singen. Zeitreise-Selfie. Und mit den nächsten Auftritten und Jahren kommen Tobias und Stefan hinzu. Tobias, der von Anfang an nicht nur Schlagzeug spielt, sondern für den Ton sorgt. Das ist enorm wichtig, weil für mich dadurch alle Soundmöglichkeiten möglich und wahr wurden, um meinen Stil zu finden und gute Musik zu machen. Und dann wurde ich Stefans Sänger und er mein Gitarrist. So mache ich nicht allein Klaviermusik, sondern auch Gitarrenchansons. Mit der zweiten CD-Aufnahme bildet sich die heute noch spielende Band, neben Tobias und Stefan mit Birgit und Michael und Felix. Chansonrock. Das oben erwähnte, sich mir zugespielte Lied ist mein Jubiläumsbeitrag. „Heimkehr14“.

HEIMKEHR14 (in die Zeit geholt)


Heimkehr14


rot

UNABSICHTLICH (unplugged unter dem dach)

das lied ist schon alt und ohne
piano muss ich
es neu zu singen lernen

immer mehr
zurücknehmen
noch leiser
und weniger
instrument

mehr und mehr
dringst du durch
alle dünnen ritzen

es liegt alles offen
unter der haut


ERWARTUNGs…LOS


EINS30 (live „Unplugged in Aachen“)

das hätte ich nie
erwartet
der wiederkehrer

der seinen namen
nicht mehr

weiß
und niemand
erinnert sich an ihn

worauf
warten
wir


p.s. erinnerst du dich wirklich nicht?
wartend

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