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besonderer AUFTRITT

Sonntag, 03. Juni 2018, 
in der ALTEN KIRCHE LOBBERICH
innerhalb des Gottesdienstes. Und vier Liedern hintendran.
An einem KulturkirchenOrt, der „Gott-Mensch-Kultur beheimatet“.

Es war besonders. Laut. Leise. Viel. Wenig. Gebannt.

 


herbst

die blätter
sind rot
und gelb, selbst
das braun wirkt
hell

die großwetterlage
steht seit längerem
auf katastrophe

mir bleibt immer öfter
der atem weg

dass ich glücklich
bin, klingt
wie eine schon
vergilbte sommererinnerung
es war doch erst
gestern, da war alles gut

ich spiele vor mich hin
lauttönend wortlos

wieder wage ich es
keine schritte zu gehen
einfach zu stehen
zu betrachten zu weilen
still

zu sein

(wie machen wir das leben winterfest? was lagern wir ein, bis zum frühjahr? müssen wir unsere hoffnungen von einer welt, in der fremde – also jede und jeder – willkommen sind, einkellern, bis zum frühling? wo liegt der? finden wir dorthin? finden wir dort auch wieder raus?)

HERBST   (aus der CD nahBEREICH)


Und wenn sie …

noch ein lied aus der NEUEN CD dafür
singt vom aufstand ins eigene leben

UND WENN SIE SINGT

                                                                                                             (foto: m.k.)

ein wort
ein ton
nur

und ich
lebe
wieder

bedingungslos
bewegt
befreit


Probieren

in diesen tagen
ein neues lied aus der CD „dafür“
heute: „PROBIEREN“ (wir mal das)


ist da noch die chance
für einen beginn
ist alles schon
so eingespielt
durchscheinbar
wie abgestorben

kann ich dich erleben
wie zum ersten mal
träumst du mich noch


Wenn du zu mir kommst

in den nächsten tagen
immer ein lied
aus der neuen CD dafür

zu anfang WENN DU ZU MIR KOMMST

 

im schutz der dunkelheit
findest du den weg
kein feuer im hof
stellt dich im falschen moment
bloß


die letzte zugabe

 

das lied ist alt, von 2007. zuerst war nur die musik da. dann kamen die worte. auch von alleine. im singen und spielen habe ich einige tage später einen akkord im refrain verändert, so wechselt die tonart im refrain und macht das ganze lied offener, zerbrechlicher. so habe ich es gelassen.

 

manchmal
am ende eines
konzertes
wenn alles
gesungen
ist
vom leben

singe ich
als letzte
zugabe
von „Zuhaus“

zum
aufbrechen und
weggehen

(12.01.17)

ZUHAUS one-take-demoversion von 2017

 

und nach dem schweigen, darum singe ich

MIT EINEM AUFTRITT
AM DONNERSTAG, 09. MÄRZ 2017, 18 UHR,
innerhalb der Fotoausstellung-Vernissage HEIMAT
in MÖNCHENGLADBACH in der CITYKIRCHE.


lautlose nacht

und ich schaue in die nacht.
schwarzer vorhang. mit flackernden, gelben tupfern.
ich spiele lautlos. klavier.
male noten in die luft. weil alles so verschwiegen
um mich ist.
gedanken flüstern mich an.
es gleitet mir durch die finger. taste
um taste.
halt aus. was du nicht
verstehst.

IMG_6424

 

KOMM, WIR HABEN DOCH UNS (unplugged in Aachen)