Archiv des Autors: chansonrock

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Wechselndes. Entwürfe und Versuche. Gedanken zu Neuem. Liedtexte. Das Allerletzte und das Letzteneue. Druckfrisch. Eine Mischung aus Tagebuch und Weblog. Der erste Auftritt heute vor dreißig Jahren – habe halt früh angefangen.

ein Lied passend dazu, zum Träumen und Aufbrechen, im April 2016 geschrieben
WIE EINFACH   Live 2019 Gitarrendemo

drei Gedanken zu den Jahren und meiner Musik, im April 2019 eingesammelt 
jedes neue Lied
wie eine Skizze
unfertig, flüchtig, brüchig
bis die Band dazukommt
nur manchmal leise
im Dunkeln
fehlt nichts, wenn
du bei mir bist

jedes Lied eine
Momentaufnahme
Mosaikstein
mit verwitterten Farbtupfern
aus den Tiefen meines Seelensees

meine Chansons
bleiben allein jetzt Kleinkunst
tanzender Narr
auf heißen Tasten


wie das LEBEN so spielt

Wechselausstellung um Ostern zwanzig19 herum.

Wechselndes. Entwürfe und Versuche. Gedanken zu Neuem. Liedtexte. Das Allerletzte und das Letzteneue. Druckfrisch. Eine Mischung aus Tagebuch und Weblog. Wenn du es hörst – lange, bevor du es sehen kannst; wenn das LEBEN so spielt, wie es will.

Die Tage waren grün. Vor Blüten und Vogelgesang. Ein Versprechen. Seit Tagen bin ich schon mehr hörend als sehend unterwegs. Was klingt durch die Tage. In den Nächten. Was rutscht mir die Kehle herunter. Es sind Töne, keine Worte. Hier halte ich gerne an, gehe vor und zurück. Finde unter den Steinen das Leben. In deiner Stimme. Deinem Blick, der mir zugeworfen, mich um Haaresbreite trifft. In meinem Rücken. Auf meiner Nase. Tanzt. 

ER UND ICH. April 2019. Flügel. Demo.

ER UND ICH. Ein Text aus dem Oktober 2018, wie ein Rätsel. Wie ein Aufbruch. Lass mich nicht. Und ich fasse den Mut, mit Flügel und Gitarre, die Tür offen zu lassen. Die Geschichte ist da. Nie fertig. Aber als Lied ruht sie kurz. Und fliegt. Wie grün.

 

 


neu wie alt


manchmal

manchmal, weißt du noch
seit jahren schon
wenn ich meine texte mit
manchmal beginne
dann mache ich mir
keinen reim auf gar nix
verstehe ich nicht
was ist und mein wort
für dieses suchen und
ausprobieren und aushalten
ist manchmal
das erste wort auf meinen
lippen und in meinen fingern

VIELLEICHT (Demoaufnahme aus dem letzten Sommer, 20./28.03.18)


vielleicht erinnerst du dich wir sind barfuss unterwegs vielleicht weißt du noch dass manchmal alles so erscheint als könne uns niemand aufhalten als habe dieser tag und dieser mensch da nur auf dich gewartet vielleicht erinnerst du dich auf deiner seele liegt tau von den kalten nächten in denen wieder alles ohne antworten blieb vielleicht habe ich alles nur schön geredet vielleicht erinnerst du dich dass die erde unsere heimat ist und platz für uns hat noch in der hintersten ecke vielleicht merken wir nicht dass unser haar grau geworden ist und wir alleine auf der straße unterwegs und die sohlen durchgelaufen sind und wir die sprache der anderen nicht verstehen vielleicht glaube ich das sogar manchmal

wie komme ich darauf / an tagen / die erinnern
an zerstörung / verfolgung / an aufstand / und verrat
voller widersprüche / vielleicht sind unsere tage
dochwiederimmernoch so


sommerende II

Mein Lied HERBST wird 30 Jahre alt, ich habe es am 19. September 1988 geschrieben. In den ersten Jahren sagten mir die Menschen immer, es passe nicht zu mir, so alt wäre ich doch (noch) gar nicht. Auf der CD nahBEREICH (1999) haben wir es aufgenommen, weil die Version, in der Tobias, Stefan, Birgit und ich es spiel(t)en, für unseren Stil sehr prägend war.

Und heute? Und nun? Vor einiger Zeit fand ich einen podcast gelesener, heutiger (radiophoner) Gedichte, dabei waren auch Liedtexte. Das hat mich beeindruckt; so habe ich HERBST wie ein Gedicht gelesen:

HERBST

 

Das Lied ist unter Herbst/14.10.2017 zu hören.

 

wer hat am ende
noch etwas davon, und wer
nicht?
manchmal ist es
nicht sofort zu erkennen.


 


sommerluftigleichtfrei

EINFACH NOCH MAL LOSZIEHEN (live 2005)

schönen Sommer …


besonderer AUFTRITT

Sonntag, 03. Juni 2018, 
in der ALTEN KIRCHE LOBBERICH
innerhalb des Gottesdienstes. Und vier Liedern hintendran.
An einem KulturkirchenOrt, der „Gott-Mensch-Kultur beheimatet“.

Es war besonders. Laut. Leise. Viel. Wenig. Gebannt.