Monatsarchiv: Dezember 2021

winterhoffnung

ein rückblick aufs jahr   aus sicht des apfelbaums   in eisiger kälte blühte der baum im april   eine reiche ernte im herbst   der alte apfel vergessen am baum   in den dunklen tagen, die gar nicht so richtig hell werden wollen   ist er nahrung für die hungernden vögel vor meinem haus

 

wieder (gehe ich mit) „wie einfach“ (aus dem jahr, wie schon im letzten jahr), in einer neuen version, in der ich es nun am ende des jahres singe. erstmals am flügel. klingt so ganz anders, fremd und nah. unerhört vertraut.

WIE EINFACH (pianoversion 2021)


dunkelhell

wie ist es die dunkelheit wegzusingen die tage sind so unvernünftig kalt und dunkel wie durcheinander ist das wenn du keinen anfang und kein ende siehst weil wir kaum noch spüren wie es ist wie lange ist das her dass uns ein licht aufging wo sind wir gelandet dass wir die wünsche nur noch leise äußern weil wir kaum noch spüren wie sie sind dass wir keine worte mehr haben für das was ist in uns genauso wie um uns weil wir kaum noch spüren wie sie sind betöre mich betöne mich und das was ich nicht sagen kann wird dir morgen blühen

ICH BRENN FÜR DICH

Und wieder holt die Zeit die Fragen, die Zweifel und die Zusage in dem Lied stärker ein als ich es mir vorstellen konnte. Diese Version ist die 2021-Version, zum ersten Mal am Flügel gesungen.